Die ständig abnehmenden Erdmagnetfelder (und die hierdurch hervorgerufenen Veränderungen der Schumann-Resonanzen) führen zu unterschiedlichen Krankheitsbildern. Dieser Mechanismus wird durch die künstlich erzeugten Felder (Elektrosmog) zusätzlich verstärkt. Forschungsergebnisse des Max Plack-Institut Andechs belegen eindeutig, dass dieses Defizit durch entsprechende, künstlich generierte Felder (natürliche Felder im Optimum) auszugleichen ist. Zunehmend schwächer werdendes Erdmagnetfeld führt zu ungeahnten Folgen
Bei der Entstehungsgeschichte und Ausprägung des Lebens spielte das Magnetfeld unserer Erde eine fundamentale Rolle. Ohne diese Felder wäre Leben, wie wir es kennen, nicht möglich. Erdmagnetfelder stabilisieren unsere Gesundheit. Mit Besorgnis registrieren Geophysiker eine dramatische Abschwächung des Erdmagnetfeldes. Diese, immer stärker verlaufende Abschwächung des Erdmagnetfeldes führt zu einer Anzahl von psychischen
Anomalien und neuen Krankheitsbildern bei Mensch und Tier.
Anomalien und neuen Krankheitsbildern bei Mensch und Tier.
Erstaunlicherweise bleiben selbst unsere Psyche und unser Verhaltensmuster hiervon nicht Unberücksicht. Bedauerlicherweise werden in diesem Zusammenhang in erster Linie materielle Folgeerscheinungen herausgestellt. Verständlicherweise würden die Ausfälle
unserer (teilweise globalen) Strom- und elektronischen Kommunikationsversorgung (nicht nur Handy und Internetverbindungen) ungeahnte Probleme hervorrufen. Was jedoch verschwiegen wird, sind die Folgen, die sich auf die Stabilität unserer Psyche auswirken. Tatsächlich ist die neuro-chemische Aktivität unseres Gehirns in einem ganz erheblichem Umfang von den naturgegebenen Erdfeldern abhängig.
unserer (teilweise globalen) Strom- und elektronischen Kommunikationsversorgung (nicht nur Handy und Internetverbindungen) ungeahnte Probleme hervorrufen. Was jedoch verschwiegen wird, sind die Folgen, die sich auf die Stabilität unserer Psyche auswirken. Tatsächlich ist die neuro-chemische Aktivität unseres Gehirns in einem ganz erheblichem Umfang von den naturgegebenen Erdfeldern abhängig.
Kleinste Schwankungen dieser Felder bewirken eine erhebliche neuro-chemische Reaktion, die wiederum auf unterschiedliche Art unsere Psyche beeinflusst. Im kleineren Maßstab kennen wir dieses Phänomen als „Wetterfühligkeit“, weithin „Fön“ genannt. Die unterschiedlichen Symptome, die sich während eines „Föns“ einstellen, werden, in einem erheblichen Maße, durch sehr schwache Felder, den Spherics* hervorgerufen. Befinden, Stimmungslage, bestimmte Schmerzzustände usw. werden bekanntlich vom Wetter beeinflusst. Unlust und Häufung von Fehlern korrelieren mit so genannten biotropen Wetterlagen. Erheblich weit reichender dürften die Reaktionen bei uns sein, wenn sich das Erdmagnetfeld in seiner naturgemäßen Stabilität verändert. Betrachten wir beispielsweise die Pionierzeit der bemannten Raumfahrt.
Die Astronauten (und Kosmonauten), die sich im Weltraum befanden, waren außerhalb der der Einflüsse der natürlichen Felder der Erde. Die Symptome, die sich hierdurch einstellten, waren von derart, dass sie das gesamte Raumfahrtprojekt gefährdeten. Erst als die Weltallgäste durch künstlich hervorgerufene Erdfelder stabilisiert wurden, konnten diese Pioniere ihre Tätigkeit erfolgreich vorsetzen und abschließen. Die Symptome, die bei einem Ausfall der natürlichen Felder hervorgerufen werden, sind durch Studien, die das Max-Planck-Institut in Erding-Andechs durchgeführt hatte, eindeutig belegt. Jahre bevor die
NASA ihre ersten Astronauten in den Weltraum schickte, erteilte sie diesem Max-Planck-Institut einen Forschungsauftrag indem es darum ging, Menschen (Probanden) zu Untersuchen, die von ihren natürlichen Feldern abgetrennt waren.
NASA ihre ersten Astronauten in den Weltraum schickte, erteilte sie diesem Max-Planck-Institut einen Forschungsauftrag indem es darum ging, Menschen (Probanden) zu Untersuchen, die von ihren natürlichen Feldern abgetrennt waren.
Erst diese Ergebnisse, die über Jahre gesammelt und ausgewertet wurden, führten zu einer Berücksichtigung der ersten Pionierflüge ins All, was bedeutet, dass in jeder bemannten Raumkapsel künstliche Erdfelder erzeugt werden. Betrachten wir unsere gegenwärtigen Erdfelder, so bleiben zunächst zwei Dinge festzustellen:
- das Erdmagnetfeld und die Erdresonanzfrequenz (Schumann-Resonanz*) zeigen sich außerordentlich Instabil, weichen teilweise ganz erheblich von ihren Normwerten ab
- der weitere Verlauf dieser Feldabweichungen ( Reduzierung und Schwankungen) vollzieht sich in dramatisch rasanter Weise
Konsequenterweise ergibt sich aus diesen Fakten eine Situation, die den Bedingungen gleicht, welche die Probanden in der oben aufgeführten Versuchsreihe erfuhren. So erklären sich ein erheblicher Teil der neu aufgetretenen Krankheitsbilder. So können Hyperaktivität, Stimmungslagen, Realitätsverzerrungen, oder Herz-Kreislaufprobleme, durchaus in diesem Zusammenhang betrachtet werden. Für Chronoastrobiologen (beispielsweise Chronoastrobiology Research der University of Minnesota) ist seit längerem klar, dass naturgegebene Felder einen erheblichen Einfluss auf die endokrinologischen Systeme (Hormonregulationen) ausüben. Neurochemikern wiederum ist bekannt, dass Hormone (und/ oder Neurotransmitter) unsere Gefühle und Stimmungen hervorrufen – wobei diese Reaktionen bis zur Bewusstseinsveränderungen führen können. Letztlich ist durch eine elektro-chemische Umwandlung aus der körpereigenen Tryptaminreihe (Serotonin-Melatonin-Pinoline-Dimethyltryptamin) eine Realitätsveränderung nur zu verständlich abzuleiten. Betrachten wir nur die Wirkungen von Dimethyltryptamin (DMT) und seine außergewöhnlichen Eigenschaften auf unser Bewusstsein.
Erfreulicherweise sind wir in der Lage, auf Forschungsergebnisse des Max-Planck- Instituts, unter der Leitung von Prof. R.Wever und Prof. J.Aschoff, zurückzugreifen. Die Erfahrungen, die bisher lediglich den Raumfahrern zu gute kamen, liegen nun für uns bereit zur Nutzung. Bevor jedoch näher auf die einzelnen Ergebnisse eingegangen wird, soll zunächst ein allgemeiner Überblick vermittelt werden. Die folgende Darstellung kennzeichnet den aktuellen Stand zum Thema „Erdmagnetfeldanomalien“. Die hier aufgeführten Zitate aus öffentlich rechtlichen Medien sind eine kleine Zusammenfassung aus einer großen Anzahl von Publikationen.
Unter der Überschrift „Alarmstufe Nord“ veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung* einen Bericht von Hubert Filser und Axel Bojanowski, worin die Frage gestellt wurde „Die Pole wandern, das Magnetfeld der Erde nimmt ab – droht eine geophysikalische Apokalypse?“
“Eine Entwicklung deutet sich an“ so heißt es in diesem Bericht „die bedeutende Auswirkungen auf das Leben der Menschheit haben könnte.“ Forscher haben Anomalien im Magnetfeld unseres Planeten entdeckt, die darauf hindeuten, dass sich die Pole womöglich umkehren. Gleichzeitig bewegt sich der magnetische Nordpol mit hohem Tempo in Richtung Russland. Seine Wandergeschwindigkeit hat in den vergangenen Jahren von 10 auf 50 Kilometer pro Jahr zugenommen, berichtet Volker Haak vom Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ). Tatsächlich ist der Verlauf dieser Abnahme für geologische Maßstäbe erstaunlich schnell. Seit den ersten Messungen vor 170 Jahren hat seine Stärke um etwa zehn Prozent abgenommen.
“Eine Entwicklung deutet sich an“ so heißt es in diesem Bericht „die bedeutende Auswirkungen auf das Leben der Menschheit haben könnte.“ Forscher haben Anomalien im Magnetfeld unseres Planeten entdeckt, die darauf hindeuten, dass sich die Pole womöglich umkehren. Gleichzeitig bewegt sich der magnetische Nordpol mit hohem Tempo in Richtung Russland. Seine Wandergeschwindigkeit hat in den vergangenen Jahren von 10 auf 50 Kilometer pro Jahr zugenommen, berichtet Volker Haak vom Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ). Tatsächlich ist der Verlauf dieser Abnahme für geologische Maßstäbe erstaunlich schnell. Seit den ersten Messungen vor 170 Jahren hat seine Stärke um etwa zehn Prozent abgenommen.
Derzeit lenken die Feldlinien den Strom elektrisch geladener Teilchen aus der Sonne, den Sonnenwind, zu den Polen. Dort ruft die kosmische Strahlung Polarlichter hervor und legt – wie etwa 1989 in Québec – auch schon mal das Stromnetz lahm. Ohne das Magnetfeld würden die Teilchen auch in niederen Breiten auf die Erde treffen. Es lasse sich nicht genau berechnen, ob und wann das Magnetfeld verschwindet, bekannte unlängst der Chef des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ), Rolf Emmermann. Schon länger rätseln die Experten, ob das Erdmagnetfeld kurz vor einer Umpolung steht. In der Vergangenheit tauschten magnetischer Nord- und Südpol alle paar hunderttausend Jahre ihre Plätze. Das dokumentieren magnetisierte Gesteinsschichten am Ozeanboden. Während der Umpolung nimmt das Magnetfeld vorübergehend stark ab. Aus Untersuchungen magnetisierten Gesteins weiß man, dass sich das Erdfeld im Mittel alle 500.000 Jahre umpolt. [wir berichteten HIER]
Die letzte Inversion ist 750.000 Jahre her, im Grunde längst überfällig. Sollte es tatsächlich so weit sein, ginge alles relativ schnell. Tatsächlich tut sich unter der Erdkruste Gewaltiges. Der Geodynamo, verantwortlich für das Magnetfeld dieses Planeten, kreiselt nicht mehr wie sonst. Eine Entwicklung deutet sich an, die bedeutende Auswirkungen auf das Leben der Menschheit haben könnte. Forscher haben Anomalien im Magnetfeld unseres Planeten entdeckt, die darauf hindeuten, dass sich die Pole womöglich umkehren. Vor drei Jahren schickte das Geoforschungszentrum Potsdam den Satelliten Champ ins All, um das Erdmagnetfeld mit Rekordgenauigkeit zu vermessen. In anderthalb Stunden fliegt Champ einmal um die Erde. Alle drei Tage erstellen die Instrumente einen Magnetatlas der gesamten Erdoberfläche. Um die hohe Genauigkeit zu erreichen, müssen die Geräte immer wieder mühsam kalibriert werden.
Zu solch einer akribischen Höchstleistung seien nur die Deutschen fähig, heißt es im Ausland. Den jüngsten Daten zufolge nimmt die magnetische Feldstärke derzeit um 6,6 Prozent pro Jahrhundert ab. Über dem Südatlantik, zwischen Kapstadt und Buenos Aires, hat das Magnetfeld jetzt schon eine bedrohliche Delle. „Dort ist es um fast 50 Prozent schwächer, als wir erwarten würden“, sagt Stefan Maus vom GFZ, der die Satellitendaten auswertet. Die Geophysiker sprechen von der „südatlantischen Anomalie“. Wenn das schützende Magnetfeld auch nur kurzzeitig verschwindet, liegt die Erde ungeschützt im Sonnenwind und ist so dem interstellaren Strom hochenergetischer Teilchen ausgesetzt. Die ionisierende Strahlung würde tief in die Atmosphäre eindringen und die elektronischen Schaltkreise moderner Computerchips empfindlich treffen. Besonders gefährdet hierbei sindFlugzeuge und Satelliten, beide extrem abhängig von zuverlässiger Elektronik, aber auch Energie- und Kommunikationsnetze. „Das alles klingt wie Sciencefiction, ist aber keine“, sagt Frank Jansen von der Greifswalder Weltraumwetterwarte.
„Wir kommen mit unserer Technologie zunehmend in Bereiche, die von extraterrestrischen Phänomenen beeinflusst werden.“
In dem konservativen Fachjournal Nature (Bd.416, S.591 und 620, 2002) berichten Wissenschaftler von einer möglichen Ursache. Aus Satellitendaten der Jahre 1980 und 2000 ergibt sich, dass sich das Magnetfeld örtlich bereits umgekehrt hat – in diesen Regionen weist die Kompassnadel in die „verkehrte“ Richtung. Beunruhigend sei, dass sich die Gebiete mit umgekehrter Magnetfeld-Richtung innerhalb der 20 Jahre ausgeweitet hätten. Die NASA und ESA setzen sich mittlerweile verstärkt mit den Folgen des sich verändernden Magnetfelds auseinander und starten mehrere Programme, um das Weltraumwetter zu untersuchen. Der Physiker Frank Jansen berichtet von einer neuen ESAStudie, die die Möglichkeiten der Vorhersage solarer Stürme ausloten soll. Ziel ist, Vorhersagen drei Tage vorab zu machen. So lange braucht der Sonnenwind auf dem Weg zur Erde. Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, gab es vom 4. bis 10. November 2006 erstmals europaweit eine Wissenschaftswoche der EU zum Thema.
Selbst Versicherer wie die Züricher Swiss Re beschäftigen sich bereits mit dem Weltraumwetter. In der Studie „Space Weather – Gefahren aus dem Weltraum?“ kommen Forscher zu dem Schluss: „Information und Sensibilisierung sind Aufgabe der Versicherungswirtschaft. Für die Umsetzung der risikomindernden Maßnahmen sind hingegen die Versicherungsnehmer verantwortlich. Deshalb werden künftig Frühwarnsysteme, die außergewöhnliche Sonnenaktivität und Weltraumwetterstürme frühzeitig und genau erfassen können, entsprechende Bedeutung erlangen.“
Fest steht, dass die Feldschwankungen an der Erdoberfläche ein Spiegel der gewaltigen Magmawalzen im Inneren sind. Das Außergewöhnliche an den gegenwärtigen Beobachtungen ist, dass die magnetische Feldstärke zehnmal so schnell abnimmt wie wenn der Geodynamo abgeschaltet wäre, im Südatlantik gar 100-mal schneller. Teile des Dynamos scheinen eine Gegenbewegung begonnen zu haben – beginnt das Feld sich umzupolen?
Spherics: Es bleibe derzeit ein physikalisches Enigma, wie derartig schwache elektrische Felder überhaupt zu einer Wirkung führen können: Selbst bei einem verhältnismäßig starken externen elektrischen Feld von 10 kV/m, wie es etwa in der Nähe von Gewitterzonen auftreten kann, schrumpft das Feld im Körper auf Grund der recht guten Körperleitfähigkeit auf 10 mV/m bzw. 1 mA/m2. Dies führt zu einem Potential über einer wenige 10 Ä dicken Membran von Bruchteilen eines Mikrovolt gegenüber einigen 10mV natürlicher Potentialdifferenz. Der thermische Umsatz von l: 100 000W/m ist um einen Faktor von 100 Millionen kleiner als der Umsatz infolge natürlichen Metabolismus!
Von besonderem Interesse ist hierbei die Frage, inwieweit derartige bioelektromagnetische Phänomene im
Zusammenhang mit „Wetter" und „Wetterfühligkeit stehen. Befinden, Stimmungslage, bestimmte
Schmerzzustände usw. werden bekanntlich vom Wetter beeinflußt. Unlust und Häufung von
Fehlern korrelieren mit so genannten biotropen Wetterlagen. Andererseits sind derartige biotrope
Wetterlagen in der Regel verknüpft mit elektromagnetischen Prozessen, Ladungsverschiebungen und
durch atmosphärische Entladung erzeugte elektrische Impulse, so genannte Spherics, die eben diese
niederfrequenten Komponenten in besonderem Maße und meßbar enthalten.
*
Schumann-Resonanz. Damit bezeichnet man stehende elektromagnetische Wellen in der
Erdatmosphäre. Durch Blitze wird ein breites Spektrum elektromagnetischer Wellen ausgesendet.
Niederfrequente Wellen breiten sich hauptsächlich in der nur wenig leitfähigen Atmosphäre zwischen
dem elektrisch gut leitenden Erdboden und der gut leitenden Ionosphäre aus. Wellen, die sich nach
einer Erdumrundung wieder in der gleichen Phase befinden (d. h. der Erdumfang ist ein ganzzahliges
Vielfaches der Wellenlänge) befinden sich in Resonanz und werden verstärkt, andere löschen sich
5
aus. Dadurch ergibt sich eine Resonanzfrequenz von durchschnittlich 7,83 Hz, die durch die
Beschaffenheit der Ionosphäre mit den Tages- und Jahreszeiten leicht schwankt. Auch bei Vielfachen
dieser Frequenz liegt eine Schumann-Resonanz vor, das stärkste Signal liegt aber bei der
Grundfrequenz von 7,83 Hz (das entspräche übrigens im Schallspektrum dem Ton H(4) +25 cent).
Dieses Phänomen wurde 1954 von Winfried Otto Schumann und Herbert König entdeckt. Die
elektromagnetischen Wellen werden lokal leicht durch künstlich erzeugte Wechselfelder verdeckt. Bei
der Vermessung des Frequenzspektrums in diesem niederfrequenten Bereich sind auch stärkere
künstlich erzeugte Wellen zu beobachten, so z. B. die Frequenzen des europäischen und des
amerikanischen Stromnetzes
[Enzyklopädie: Schumann-Resonanz. DB Sonderband: Wikipedia Frühjahr 2005, S. 402322]
Die Bedeutsamkeit von künstlich Erzeugten, natürlichen Feldeinflussgrößen
In der Biologie und der Bio-Physik ist hinlänglich bekannt, dass bestimmte
magnetische-, elektrische-, und elektromagnetische Felder seit Urzeiten einen
prägenden Grundeinfluss auf sämtliche biologischen Systeme ausüben. Eine
herausragende Rolle übernehmen hier das Erdmagnetfeld, die Schumann-
Resonanzfrequenzen und die Sferics* (auch Atmospherics genannt).
Zusammengefasst formuliert Prof. Dr. Herbert L. König, ehem. Direktor der TUMünchen:
„Die in den letzten Jahren gesammelten Daten zeigen deutlich, dass wir das
normale geomagnetische Feld der Erde heute in die Betrachtung der Grundfunktion
lebender Organismen als Umweltfaktor von großer Tragweite einbeziehen müssen.
Ich meine, dass es sich bei dieser Einsicht wahrscheinlich um die bedeutendste
Einzelerkenntnis des Jahrhunderts handelt.“ Quelle: „Unsichtbare Umwelt“, München 1983
Tatsächlich liegen jedem Interessierten eine große Menge an veröffentlichten
Studien vor, die unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen biologischen
Systemen (in vivo, in vivo, in sito) und Erdmagnetfelder, Schumann-
Resonanzfrequenzen und Sferics beschreiben (siehe Literaturhinweise). Ebenfalls
liegen gesicherte Ergebnisse vor, die Korrelationen und Wechselwirkungen
zwischen Erdmagnetfeldschwankungen, der Schumann-Resonanzfrequenzen und
den Sferics erklären (Chronomics, neuroendocrine feedsidewards and the recording and
consulting of nowcasts-forecasts of geomagnetics, Jozsa R, Halberg F, Cornelissen G, Zeman et al.
Research Support, Non-U.S. Gov't PMID: 16275503 [PubMed - indexed for MEDLINE]).
*Biological Effects of Very Low Frequency (VLF) Atmospherics in Humans: A Review / A. Schienle, R.
Stark, ans D. Vaitl. Department of Clinical and Physiological Psychology, Justus-Liebig-University,
Giessen, Germany
Wissenschaftler in verschiedenen Ländern haben festgestellt, dass sich das
Erdmagnetfeld, besonders am Nord und Südpol verschiebt. 400 Jahre hat sich kaum
etwas am Magnetfeld geändert. Jetzt, mit über 40 Kilometer pro Jahr verrutscht der
magnetische Nordpol von Kanada nach Sibirien. Zusätzlich sinkt die Kraft des
Magnetfeldes stetig weiter ab. Von diesen Schwankungen sind naturgemäß alle
Lebewesen betroffen, die sich an den Magnetfeldlinien orientieren. Wie Vögel, Wale,
Delphine usw.. Auch wir Menschen besitzen im Gehirn (1) kleinste Magnetit-Partikel
(2) die auf das Magnetfeld reagiert. Hinzu kommt, dass auch unser Körper-
Magnetfeld von diesen Magnetfeldturbulenzen in Mitleidenschaft gezogen wird.
Diese Schwankungen erzeugen im Körper und der Psyche Stress. Der Magnetismus
beeinflusst den menschlichen Organismus über das Erdmagnetfeld 24 Stunden am
Tag von uns Menschen völlig unbemerkt, da wir keinen Sinn dafür entwickelt haben,
6
magnetische Kräfte wahrzunehmen. Vor einigen Tausend Jahren besaß das
Erdmagnetfeld noch eine Kraft von etwa 200 microTesla, heute liegt es etwa bei 50
microTesla (= 0,5 Gauß). Wissenschaftler interpretieren die Abnahme des
Erdmagnetfeldes als eine bevorstehende Umpolung, wie sie in der Regel alle
200.000 - 500.000 Jahre stattfindet. Die letzte Umpolung soll 780.00 Jahre
zurückliegen und hat etwa 5.000 Jahre gedauert. Durch die geringe Stärke des
Erdmagnetfeldes unterliegen wir einem Magnetfelddefizit-Syndrom, welches nach
Ansicht mehrerer Wissenschaftler zu den verschiedensten
Krankheitssymptomen führt. Im Fachmagazin Nature (Bd.416, S.591 und 620,
2002) berichten Forscher von einer möglichen Ursache. Aus Satellitendaten der
Jahre 1980 und 2000 ergibt sich, dass sich das Magnetfeld örtlich bereits umgekehrt
hat – in diesen Regionen weist die Kompassnadel in die „verkehrte“ Richtung.
Beunruhigend sei, dass sich die Gebiete mit umgekehrter Magnetfeld-Richtung
innerhalb der 20 Jahre ausgeweitet hätten.
Kontinuierliche Abnahme der Erdmagnetfeldstärke
Tägliche Schwankungen der Erdmagnetfeldintensität / 12.02.2007
1: 1. Semm, P./Schneider, T./Vollrath, L.: Effects of an earth-strength magnetic field... (1980); Semm,
P: Neue Untersuchungen zum Magnetsinn (1982); Senun, P. et al.: Neural basis of the magnetic
compass (1984); Krause, K./Hennekes, R.: Magnetfeldempfindlichkeit des menschlichen Auges
(1986).
2: Kirshivink, Joseph L, Kobayashi-Kirshivink, Atsuko & Woodford, Barbera J., „Magnetite
Biomineralization in the Human Brain“ Proceedings of the National Academy of Science, 89 7683-
7687, 1992
7
Das Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie, Seewiesen und Erling-Andechs,
unter der Leitung von Prof. Dr. Rütger Wever, veröffentlichte bereits 1967 eine Studie
mit dem Titel: „Über die Beeinflussung der circadianen Periodik des Menschen durch
schwache elektromagnetische Felder“. (Die Forschung an diesem Projekt wurden mit Mitteln
des Bundesministeriums für wissenschaftliche Forschung (Förderungsvorhaben WR 6 und WRK 86)
und mit Mitteln der NASA (Grant NSG 259-62) gefördert. 8 Z. vergl. Physiol., Bd. 56)
In einem speziellen Bunker für Untersuchungen der circadianen Periodik des
Menschen bei Ausschluss aller Zeitgeber ist einer der beiden Versuchsräume
elektrisch und magnetisch abgeschirmt und mit Einrichtungen zur Erzeugung
künstlicher elektromagnetischer Felder versehen. In diesem Raum ist der
Einfluss schwacher elektrischer 10 Hz-Felder, wie sie ähnlich in der irdischen
Atmosphäre vorkommen, und die nicht wahrgenommen werden können, auf
den Menschen geprüft worden. In sämtlichen zehn Versuchen, in denen das
künstliche Feld (in wechselnder Reihenfolge) für jeweils mindestens eine Woche einund
ausgeschaltet gewesen ist, bewirkt das 10 Hz-Feld eine Verkürzung der
circadianen Periode (im Mittel Tiber alle Versuche um 1,27 Std.). Darüber
hinaus verhindert das künstliche Feld „interne De-Synchronisation -
Auseinanderweichen von Aktivitäts- und vegetativen Perioden. In sechs Versuchen
mit periodisch eingeschaltetem Feld zeigt sich in allen Fällen „relative Koordination"
zwischen Feldzeitgeber und Aktivitätsperiodik. Ein Vergleich der Ergebnisse aller
bisherigen Versuche im abgeschirmten Raum mit den im nicht abgeschirmten
Raum gewonnenen lässt den Einfluss der im abgeschirmten Raum fehlenden
natürlichen elektromagnetischen Felder erkennen. Für die über alle
Einzelversuche gemittelten Perioden ergeben sich Werte von 25,65 Std für den
abgeschirmten Raum (Mittel aus 29 Versuchen) und 25,00 Std für den nicht
abgeschirmten Raum (Mittel aus 24 Versuchen). Ferner ist „interne De-
Synchronisation" ausschließlich im abgeschirmten Raum beobachtet (in neun
Versuchen). Im nicht abgeschirmten Raum stehen die Perioden von Aktivität und
vegetativen Funktionen dagegen stets entweder im 1:1- oder im 2:1-Verhältnis
zueinander (circadiane Aktivitätsperiode, in fünf Versuchen). Die schwachen
künstlichen 10 Hz-Felder und die natürlichen elektromagnetischen Felder
irdischen Ursprunges haben damit ähnliche Wirkungen auf die circadiane
Periodik des Menschen.
In anbetracht der zunehmenden Schwankungen der Erdmagnetfelder (Kp-Index) und
der damit verbundenen Schumann-Resonanzfrequenzen (Intensitäten), erscheint es
sinnvoll, eine unterschwellige Stabilität durch entsprechende künstliche Felder zu
erstellen. In diesem Sinne erscheint es zweckmäßig, eine Bauart zu wählen, die eine
das tragen am Körper ermöglicht – demzufolge mit Batterie betrieben wird. Das
vorliegende Gerät strebt an, diesen Zweck zu erfüllen.
Zusatz
Mechanismen der biophysikalischen und elektro-chemischen Wechselwirkung
Die Zelle und ihr elektrisches Verhalten:
Um Wirkungsmechanismen der Interaktion der elektromagnetischen Felder in biologischen Systemen
zu untersuchen, muss man die kleinste Lebenseinheit, die Zelle betrachten. Grundsätzlich kann jeder
Organismus durch elektrische Ereignisse beeinflusst werden, da Moleküle im wässrigen Medium
geladene Gruppen haben und elektrische Potentiale eine große Rolle bei chemischen und
biochemischen Reaktionsabläufen spielen. Das Zellinnere hat eine andere Ionenzusammensetzung
als das extrazelluläre Elektrolytmilieu. Die Zellmembran grenzt das Zytoplasma zum Elektrolytmilieu
ab. Die Doppellipidschicht stellt eine Barriere für chemische Substanzen und auch für Ladungen dar.
8
Die Zelle ist grundsätzlich negativ zum Außenmilieu geladen, die Potentialdifferenz von ca. -70mV
bewirkt über die ca. 8nm dicke Membran eine elektrische Feldstärke in der Größenordnung von 107
V/m. Die Zelle hat durch ihren Aufbau passive elektrische Eigenschaften. Der elektrische Widerstand
und die Kapazität können nach den physikalischen Gesetzen als RC-Glied gesehen werden. Das
nichtlineare Element besitzt eine frequenzabhängige Impedanz, d.h. bei niedrigen Frequenzen bilden
die Membran eine elektrische Abschirmung, bei hohen Frequenzen (ab ca. 1 MHz) jedoch werden die
Frequenzen kapazitiv überbrückt.
Eine Nervenzelle erhält Informationen von anderen Zellen über chemische Synapsen. Am Zellkörper
entsteht dann ein Aktionspotential, das am Neurit zur nächsten Zelle weiterläuft. Das elektrische
Ersatzschaltbild eines Neurons (verändert nach Hodgking). Cm: Membrankapazität, I: Ströme
(Kapazitäts-, Leck-, Natrium- und Kaliumströme), g: Leitfähigkeit; E: Batterie, Spannungsdifferenzen
durch Natrium-Kaliumpumpen. Schaltbild und Text von Dr. J. Brix GSF Neuherberg, 1997.
Elektrisches Membranpotential von Neuronen
Artikel von Dr. Dieter Broers
Referenzen:
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shortwave
radio signal in Switzerland". Seminar at Environment Canterbury, New Zealand.
August
1999.
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electromagnetic fields". Proc IEEE 68(1), 119-125.
9
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Zusammenhang mit „Wetter" und „Wetterfühligkeit stehen. Befinden, Stimmungslage, bestimmte
Schmerzzustände usw. werden bekanntlich vom Wetter beeinflußt. Unlust und Häufung von
Fehlern korrelieren mit so genannten biotropen Wetterlagen. Andererseits sind derartige biotrope
Wetterlagen in der Regel verknüpft mit elektromagnetischen Prozessen, Ladungsverschiebungen und
durch atmosphärische Entladung erzeugte elektrische Impulse, so genannte Spherics, die eben diese
niederfrequenten Komponenten in besonderem Maße und meßbar enthalten.
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Schumann-Resonanz. Damit bezeichnet man stehende elektromagnetische Wellen in der
Erdatmosphäre. Durch Blitze wird ein breites Spektrum elektromagnetischer Wellen ausgesendet.
Niederfrequente Wellen breiten sich hauptsächlich in der nur wenig leitfähigen Atmosphäre zwischen
dem elektrisch gut leitenden Erdboden und der gut leitenden Ionosphäre aus. Wellen, die sich nach
einer Erdumrundung wieder in der gleichen Phase befinden (d. h. der Erdumfang ist ein ganzzahliges
Vielfaches der Wellenlänge) befinden sich in Resonanz und werden verstärkt, andere löschen sich
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aus. Dadurch ergibt sich eine Resonanzfrequenz von durchschnittlich 7,83 Hz, die durch die
Beschaffenheit der Ionosphäre mit den Tages- und Jahreszeiten leicht schwankt. Auch bei Vielfachen
dieser Frequenz liegt eine Schumann-Resonanz vor, das stärkste Signal liegt aber bei der
Grundfrequenz von 7,83 Hz (das entspräche übrigens im Schallspektrum dem Ton H(4) +25 cent).
Dieses Phänomen wurde 1954 von Winfried Otto Schumann und Herbert König entdeckt. Die
elektromagnetischen Wellen werden lokal leicht durch künstlich erzeugte Wechselfelder verdeckt. Bei
der Vermessung des Frequenzspektrums in diesem niederfrequenten Bereich sind auch stärkere
künstlich erzeugte Wellen zu beobachten, so z. B. die Frequenzen des europäischen und des
amerikanischen Stromnetzes
[Enzyklopädie: Schumann-Resonanz. DB Sonderband: Wikipedia Frühjahr 2005, S. 402322]
Die Bedeutsamkeit von künstlich Erzeugten, natürlichen Feldeinflussgrößen
In der Biologie und der Bio-Physik ist hinlänglich bekannt, dass bestimmte
magnetische-, elektrische-, und elektromagnetische Felder seit Urzeiten einen
prägenden Grundeinfluss auf sämtliche biologischen Systeme ausüben. Eine
herausragende Rolle übernehmen hier das Erdmagnetfeld, die Schumann-
Resonanzfrequenzen und die Sferics* (auch Atmospherics genannt).
Zusammengefasst formuliert Prof. Dr. Herbert L. König, ehem. Direktor der TUMünchen:
„Die in den letzten Jahren gesammelten Daten zeigen deutlich, dass wir das
normale geomagnetische Feld der Erde heute in die Betrachtung der Grundfunktion
lebender Organismen als Umweltfaktor von großer Tragweite einbeziehen müssen.
Ich meine, dass es sich bei dieser Einsicht wahrscheinlich um die bedeutendste
Einzelerkenntnis des Jahrhunderts handelt.“ Quelle: „Unsichtbare Umwelt“, München 1983
Tatsächlich liegen jedem Interessierten eine große Menge an veröffentlichten
Studien vor, die unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen biologischen
Systemen (in vivo, in vivo, in sito) und Erdmagnetfelder, Schumann-
Resonanzfrequenzen und Sferics beschreiben (siehe Literaturhinweise). Ebenfalls
liegen gesicherte Ergebnisse vor, die Korrelationen und Wechselwirkungen
zwischen Erdmagnetfeldschwankungen, der Schumann-Resonanzfrequenzen und
den Sferics erklären (Chronomics, neuroendocrine feedsidewards and the recording and
consulting of nowcasts-forecasts of geomagnetics, Jozsa R, Halberg F, Cornelissen G, Zeman et al.
Research Support, Non-U.S. Gov't PMID: 16275503 [PubMed - indexed for MEDLINE]).
*Biological Effects of Very Low Frequency (VLF) Atmospherics in Humans: A Review / A. Schienle, R.
Stark, ans D. Vaitl. Department of Clinical and Physiological Psychology, Justus-Liebig-University,
Giessen, Germany
Wissenschaftler in verschiedenen Ländern haben festgestellt, dass sich das
Erdmagnetfeld, besonders am Nord und Südpol verschiebt. 400 Jahre hat sich kaum
etwas am Magnetfeld geändert. Jetzt, mit über 40 Kilometer pro Jahr verrutscht der
magnetische Nordpol von Kanada nach Sibirien. Zusätzlich sinkt die Kraft des
Magnetfeldes stetig weiter ab. Von diesen Schwankungen sind naturgemäß alle
Lebewesen betroffen, die sich an den Magnetfeldlinien orientieren. Wie Vögel, Wale,
Delphine usw.. Auch wir Menschen besitzen im Gehirn (1) kleinste Magnetit-Partikel
(2) die auf das Magnetfeld reagiert. Hinzu kommt, dass auch unser Körper-
Magnetfeld von diesen Magnetfeldturbulenzen in Mitleidenschaft gezogen wird.
Diese Schwankungen erzeugen im Körper und der Psyche Stress. Der Magnetismus
beeinflusst den menschlichen Organismus über das Erdmagnetfeld 24 Stunden am
Tag von uns Menschen völlig unbemerkt, da wir keinen Sinn dafür entwickelt haben,
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magnetische Kräfte wahrzunehmen. Vor einigen Tausend Jahren besaß das
Erdmagnetfeld noch eine Kraft von etwa 200 microTesla, heute liegt es etwa bei 50
microTesla (= 0,5 Gauß). Wissenschaftler interpretieren die Abnahme des
Erdmagnetfeldes als eine bevorstehende Umpolung, wie sie in der Regel alle
200.000 - 500.000 Jahre stattfindet. Die letzte Umpolung soll 780.00 Jahre
zurückliegen und hat etwa 5.000 Jahre gedauert. Durch die geringe Stärke des
Erdmagnetfeldes unterliegen wir einem Magnetfelddefizit-Syndrom, welches nach
Ansicht mehrerer Wissenschaftler zu den verschiedensten
Krankheitssymptomen führt. Im Fachmagazin Nature (Bd.416, S.591 und 620,
2002) berichten Forscher von einer möglichen Ursache. Aus Satellitendaten der
Jahre 1980 und 2000 ergibt sich, dass sich das Magnetfeld örtlich bereits umgekehrt
hat – in diesen Regionen weist die Kompassnadel in die „verkehrte“ Richtung.
Beunruhigend sei, dass sich die Gebiete mit umgekehrter Magnetfeld-Richtung
innerhalb der 20 Jahre ausgeweitet hätten.
Kontinuierliche Abnahme der Erdmagnetfeldstärke
Tägliche Schwankungen der Erdmagnetfeldintensität / 12.02.2007
1: 1. Semm, P./Schneider, T./Vollrath, L.: Effects of an earth-strength magnetic field... (1980); Semm,
P: Neue Untersuchungen zum Magnetsinn (1982); Senun, P. et al.: Neural basis of the magnetic
compass (1984); Krause, K./Hennekes, R.: Magnetfeldempfindlichkeit des menschlichen Auges
(1986).
2: Kirshivink, Joseph L, Kobayashi-Kirshivink, Atsuko & Woodford, Barbera J., „Magnetite
Biomineralization in the Human Brain“ Proceedings of the National Academy of Science, 89 7683-
7687, 1992
7
Das Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie, Seewiesen und Erling-Andechs,
unter der Leitung von Prof. Dr. Rütger Wever, veröffentlichte bereits 1967 eine Studie
mit dem Titel: „Über die Beeinflussung der circadianen Periodik des Menschen durch
schwache elektromagnetische Felder“. (Die Forschung an diesem Projekt wurden mit Mitteln
des Bundesministeriums für wissenschaftliche Forschung (Förderungsvorhaben WR 6 und WRK 86)
und mit Mitteln der NASA (Grant NSG 259-62) gefördert. 8 Z. vergl. Physiol., Bd. 56)
In einem speziellen Bunker für Untersuchungen der circadianen Periodik des
Menschen bei Ausschluss aller Zeitgeber ist einer der beiden Versuchsräume
elektrisch und magnetisch abgeschirmt und mit Einrichtungen zur Erzeugung
künstlicher elektromagnetischer Felder versehen. In diesem Raum ist der
Einfluss schwacher elektrischer 10 Hz-Felder, wie sie ähnlich in der irdischen
Atmosphäre vorkommen, und die nicht wahrgenommen werden können, auf
den Menschen geprüft worden. In sämtlichen zehn Versuchen, in denen das
künstliche Feld (in wechselnder Reihenfolge) für jeweils mindestens eine Woche einund
ausgeschaltet gewesen ist, bewirkt das 10 Hz-Feld eine Verkürzung der
circadianen Periode (im Mittel Tiber alle Versuche um 1,27 Std.). Darüber
hinaus verhindert das künstliche Feld „interne De-Synchronisation -
Auseinanderweichen von Aktivitäts- und vegetativen Perioden. In sechs Versuchen
mit periodisch eingeschaltetem Feld zeigt sich in allen Fällen „relative Koordination"
zwischen Feldzeitgeber und Aktivitätsperiodik. Ein Vergleich der Ergebnisse aller
bisherigen Versuche im abgeschirmten Raum mit den im nicht abgeschirmten
Raum gewonnenen lässt den Einfluss der im abgeschirmten Raum fehlenden
natürlichen elektromagnetischen Felder erkennen. Für die über alle
Einzelversuche gemittelten Perioden ergeben sich Werte von 25,65 Std für den
abgeschirmten Raum (Mittel aus 29 Versuchen) und 25,00 Std für den nicht
abgeschirmten Raum (Mittel aus 24 Versuchen). Ferner ist „interne De-
Synchronisation" ausschließlich im abgeschirmten Raum beobachtet (in neun
Versuchen). Im nicht abgeschirmten Raum stehen die Perioden von Aktivität und
vegetativen Funktionen dagegen stets entweder im 1:1- oder im 2:1-Verhältnis
zueinander (circadiane Aktivitätsperiode, in fünf Versuchen). Die schwachen
künstlichen 10 Hz-Felder und die natürlichen elektromagnetischen Felder
irdischen Ursprunges haben damit ähnliche Wirkungen auf die circadiane
Periodik des Menschen.
In anbetracht der zunehmenden Schwankungen der Erdmagnetfelder (Kp-Index) und
der damit verbundenen Schumann-Resonanzfrequenzen (Intensitäten), erscheint es
sinnvoll, eine unterschwellige Stabilität durch entsprechende künstliche Felder zu
erstellen. In diesem Sinne erscheint es zweckmäßig, eine Bauart zu wählen, die eine
das tragen am Körper ermöglicht – demzufolge mit Batterie betrieben wird. Das
vorliegende Gerät strebt an, diesen Zweck zu erfüllen.
Zusatz
Mechanismen der biophysikalischen und elektro-chemischen Wechselwirkung
Die Zelle und ihr elektrisches Verhalten:
Um Wirkungsmechanismen der Interaktion der elektromagnetischen Felder in biologischen Systemen
zu untersuchen, muss man die kleinste Lebenseinheit, die Zelle betrachten. Grundsätzlich kann jeder
Organismus durch elektrische Ereignisse beeinflusst werden, da Moleküle im wässrigen Medium
geladene Gruppen haben und elektrische Potentiale eine große Rolle bei chemischen und
biochemischen Reaktionsabläufen spielen. Das Zellinnere hat eine andere Ionenzusammensetzung
als das extrazelluläre Elektrolytmilieu. Die Zellmembran grenzt das Zytoplasma zum Elektrolytmilieu
ab. Die Doppellipidschicht stellt eine Barriere für chemische Substanzen und auch für Ladungen dar.
8
Die Zelle ist grundsätzlich negativ zum Außenmilieu geladen, die Potentialdifferenz von ca. -70mV
bewirkt über die ca. 8nm dicke Membran eine elektrische Feldstärke in der Größenordnung von 107
V/m. Die Zelle hat durch ihren Aufbau passive elektrische Eigenschaften. Der elektrische Widerstand
und die Kapazität können nach den physikalischen Gesetzen als RC-Glied gesehen werden. Das
nichtlineare Element besitzt eine frequenzabhängige Impedanz, d.h. bei niedrigen Frequenzen bilden
die Membran eine elektrische Abschirmung, bei hohen Frequenzen (ab ca. 1 MHz) jedoch werden die
Frequenzen kapazitiv überbrückt.
Eine Nervenzelle erhält Informationen von anderen Zellen über chemische Synapsen. Am Zellkörper
entsteht dann ein Aktionspotential, das am Neurit zur nächsten Zelle weiterläuft. Das elektrische
Ersatzschaltbild eines Neurons (verändert nach Hodgking). Cm: Membrankapazität, I: Ströme
(Kapazitäts-, Leck-, Natrium- und Kaliumströme), g: Leitfähigkeit; E: Batterie, Spannungsdifferenzen
durch Natrium-Kaliumpumpen. Schaltbild und Text von Dr. J. Brix GSF Neuherberg, 1997.
Elektrisches Membranpotential von Neuronen
Artikel von Dr. Dieter Broers
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radio signal in Switzerland". Seminar at Environment Canterbury, New Zealand.
August
1999.
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9
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